Über uns

Seit dem Sommer 2022 hauchen wir der Karlshöhe neues Leben ein und betreiben hier einen kleinbäuerlichen Gemischtbetrieb mit Fokus auf Gemüse.

Viele Hände

und Freunde arbeiten auf der Karlshöhe mit und sorgen mit Elan und Herzblut dafür, dass hier Gemüse wachsen kann. Gemeinsam ist die Arbeit leichter! 

 

Ida (3) schaut uns bei der Arbeit auf die Finger  und stiftet Chaos, wo noch keines ist. Außerdem lebt mit uns hier Herr Schmitt, unser Kater. Er war schon vor uns da und ist der heimliche Chef des Hofes. Wer ihn kennenlernt, versteht es. Die Ochsen Krümel, Klaas und Fritzi beleben unsere Wiesen und öffnen Herzen.

Wir freuen uns darauf, Euch kennenzulernen! 

Ein bisschen zur Geschichte...

Die Geschichte dieses Hofes beginnt lange vor uns und euch – nämlich um das Jahr 1800 mit dem Förster Leonhard Carl, der Ländereien von Napoleon geschenkt bekam. Nach ihm ist der Hof, die Karlshöhe (ehem. Carlshöhe), benannt. Er liegt an der ehemaligen Römerstraße, die von Otterberg über Heiligenmoschel nach Meisenheim führt.

Mitte des 19. Jahrhunderts kaufte Johann Zapp die Karlshöhe. Nach und nach rodete er den größten Teil des vorhandenen Waldes und wandelte die Fläche in Acker- und Grünland um. Somit konnte er Ackerbau betreiben und eine kleine Viehzucht aufbauen, Stallungen und ein neues Wohnhaus errichten. Als zusätzliche Einnahmequelle zur kargen Landwirtschaft wurde ein Steinbruch erschlossen, in dem gelber Sandstein abgebaut wurde. Als Ende des 19. Jahrhunderts der Zement aufkam, wurde der Betrieb des Steinbruchs eingestellt. Es wurden dann eine Beschälstation mit Kaltbluthengsten (Pfälzer Ardenner) und eine Gastwirtschaft „Wirtschaft zum Münchwald“ eröffnet, Ackerbau und Viehzucht (Simmentaler Rinder) ausgebaut.
Die Gastwirtschaft wurde nach dem zweiten Weltkrieg geschlossen und die Hengsthaltung Mitte der Sechzigerjahre aufgrund der technischen Entwicklung in der Landwirtschaft ebenfalls aufgegeben. Die Mutterkuhherde dagegen wurde entsprechend aufgestockt, so dass der Betrieb die Familie weiterhin ernähren konnte. Aus familiären Gründen musste der landwirtschaftliche Betrieb 1993 schließlich aufgegeben werden, jedoch blieben Gebäude und Ländereien bis zum Jahr 2022 im Besitz der Familie.
So verfügt der Hof auch nach 150 Jahren im Familienbesitz heute über rund 17 voll arrondierte Hektar (3ha Grünland, 14 ha Ackerland) landwirtschaftliche Nutzfläche und knapp 2 Hektar Wald. Wie dankbar können wir uns schätzen, dass bei einer so langen Geschichte die Flächen nicht Opfer einer Realteilung wurden und wir – gerade als ökologisch wirtschaftender Betrieb – zusammenhängende Flächen direkt am Hof bewirtschaften dürfen.